A Schwoazzes Gebiss

AUT

A Schwoazzes Gebiss vertonen die Wiener Nachkriegslyrik neu. Ihre Hommage inszenieren sie als popartiges Gesamtkunstwerk, als audiovisuelle Performance zwischen Spoken Word, Lied und Post-Punk. Dabei sind es vor allem die lustvoll-abgründigen Gedichte, die Georg Kostron und die anderen drei Bandmitglieder interessieren. „Der Scheinwerferstrahl fällt auf die experimentelle Sprache der 50er- bis 70er-Jahre und den Wiener Dialekt.“ Denn, so schreiben sie: „Hier grinst der finstere Moder hinterm Blümchenvorhang hervor. Düster und humorvoll reimt sich die legendäre Lyrik in die Gegenwart und erschreckt, verzaubert und unterhält, als wäre sie frisch gedruckt. Finzta, siasslich und wia fazauwat...“

 

Photo: Lueder Lindau